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Samstag, 31. Juli 2010 Frachtanfrage   Ansprechpartner

Unternehmensbericht

Thomas Hoyer

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde unseres Hauses,

es gibt schon zu denken, dass in der chinesischen Sprache jeweils ein Schriftzeichen der Begriffe Krise und Chance gleich ist.

Das Geschäftsjahr 2009 ist besser verlaufen, als wir noch zu Beginn des Jahres erwartet hatten. Trotz eines Umsatzrückganges von 14 Prozent haben sich die entscheidenden betriebswirtschaftlichen Kennziffern verbessert. Insbesondere in schwierigen Zeiten gilt es, Demut walten zu lassen, das eigene Handeln zu hinterfragen und vieles auf den Prüfstand zu stellen. Als Familienunternehmen haben wir die Aufgabe, den Markt korrekt zu bedienen, unseren Mitarbeitern sichere Arbeitsplätze zu bieten und das in das Unternehmen investierte Familienvermögen für die nächsten Generationen zu bewahren. Diese drei Ziele bedingen sich gegenseitig und befinden sich nicht im Widerspruch.

Um uns auf zu erwartende Umsatzeinbrüche einzustellen, rechneten wir unsere Planungen mit Risikoabschlägen und spielten Krisenszenarien durch. Heute, nach mehr als einem Jahr, können wir feststellen, dass unsere Organisation Stabilität bewiesen hat.

Im Jahr 2009 gingen die Umsätze in der HOYER-Gruppe zwar auf rund 852 Millionen Euro zurück, doch zeichnete sich bereits in der zweiten Jahreshälfte 2009 ab, dass wir wieder ein positives, wenn auch reduziertes Ergebnis erwirtschaften. Den Jahresüberschuss von 18 Millionen Euro bei einer Umsatzrentabilität von 2,4 Prozent (vor Steuern) haben wir mithilfe erheblicher Kosteneinsparungsmaßnahmen – besonders im Equipment als auch im Personalbereich – erzielt. Die weltweite Wirtschaftslage hat uns alle, das Management ebenso wie die Mitarbeiter und den Betriebsrat, vor die Notwendigkeit gestellt, sehr schnell mit flexiblen Lösungen zu reagieren. Dies ist uns in einer konstruktiven Atmosphäre gelungen und hat das Zusammengehörigkeitsgefühl in unserem Unternehmen sehr gestärkt. Diese Entwicklung hat uns ermutigt, weitere Akquisitionen zu tätigen, um in unseren Wachstumsmärkten zu expandieren. Auch außerhalb von Westeuropa schenken wir weiterhin den aufstrebenden BRIC-Märkten (Brasilien, Russland, Indien, China) sowie Osteuropa besondere Aufmerksamkeit.

Das Wirtschaftsklima zeigt zu Beginn des Jahres 2010 Anzeichen einer Besserung. Unsere Erwartungen bleiben jedoch angesichts der großen Risiken in den Finanzmärkten, vor allem der beunruhigend stark gestiegenen Verschuldungen der Volkswirtschaften, verhalten. Wir haben deshalb unsere Budgetplanungen an das Jahr 2009 angelehnt.

Wie in der Vergangenheit werden wir das Familienunternehmen HOYER mit dem Blick auf eine nachhaltige Entwicklung in großer Verantwortung für unsere Kunden, für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unsere Subunternehmer und die Familie führen. Alle Beschäftigten bei HOYER, von der Geschäftsführung bis zu den Fahrern, haben die wirtschaftlichen und betrieblichen Herausforderungen des Jahres 2009 mit großem persönlichem Engagement gemeistert. Dafür gebührt ihnen mein ganz besonderer Dank und meine Anerkennung.

Ich freue mich auf unseren weiteren gemeinsamen Weg.

Mit herzlichen Grüßen aus Hamburg

Ihr

Thomas Hoyer

 

Unternehmens-
bericht 2009

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